
Auf die Eröffnung folgte die erste Ausstellung: Einen Tag nach dem offiziellen Start des Living Museums Lenzburg wurde am 3. September 2026 die Vernissage von «Punkt. Punkt. Komma. Strich.» gefeiert.
Dabei ging der Blick auch zurück: Vor rund zwölf Jahren begann das Töpferhaus, sich mit einem kreativen Angebot ohne Leistungsdruck und mit individuell vereinbarten Präsenzzeiten für Menschen mit psychischen Herausforderungen auseinanderzusetzen.
Ein Besuch im Living Museum Wil gab der Idee zusätzlichen Schub. Daraus entstand zunächst das Kreativatelier in Aarau, später auch jenes in Lenzburg. Mit dem Living Museum Lenzburg hat diese Entwicklung eine neue Form angenommen – als Teil der internationalen Living-Museum-Bewegung.
Als Atelier und Museum schafft das Living Museum Raum für künstlerisches Arbeiten und öffentliche Begegnungen. Kunst wird sichtbar, Kunstschaffende kommen miteinander ins Gespräch und Vorurteile gegenüber Menschen mit psychischen Herausforderungen werden abgebaut.
Am 4. und 5. September gehörte die Ausstellung dem Publikum: Die Besucher*innen entdeckten vielfältige Werke, begegneten den Kunstschaffenden und konnten ausgewählte Arbeiten erwerben. So setzte «Punkt. Punkt. Komma. Strich.» den passenden Auftakt – mit Kunst, Begegnung und gelebter Inklusion.
