Das sind wir

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Wir stehen ein …

… für eine Atmosphäre des Vertrauens, des Respekts und der Wertschätzung verbunden mit hohem fachlichem und sozialem Know-how sowie einer interdisziplinären und partnerschaftlichen Arbeitsweise. Sie sind Massstab und Bezugspunkt für unsere Angebote, unser Handeln und unsere Kultur.

Kern des Auftrags.

Der Name Töpferhaus geht auf die alttestamentliche Bibelstelle des Propheten Jeremia (18.6) zurück: «Wie der Ton in der Hand des Töpfers, so seid auch ihr in meiner Hand.»

Dieses Bild des «Formens» trifft zu, weil es seit der Gründung 1981 ein Ort für Neuorientierung und persönliche Lebensgestaltung ist. Ein Ort mit attraktiven Wohn- und Arbeitsplätzen sowie einer Tagesstätte. Ein Ort, an welchem Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung beruflich und sozial gefördert sowie in ihren Kompetenzen gestärkt werden. Das Töpferhaus-Logo unterstreicht diese Umsetzung, stellt es doch eine Gruppe von Menschen dar, die unter einem schützenden Dach auf festem Boden steht.

Partnerschaft im Fokus.

Als Mitarbeitende tragen wir dazu bei, dass dieses Selbstverständnis weiterentwickelt wird im Austausch mit den begleiteten Menschen, den Teams aller Bereiche und Stufen, dem Stiftungsrat, externen Partnern und der Gesellschaft. Überschaubare Bereiche, in welchen das Individuum wahrgenommen und Mitdenken sowie Mitsprache gelebt wird, unterstützen uns dabei.

Leitbild als Orientierung.

In unserem Denken und Handeln orientieren wir uns am Leitbild und schaffen somit eine Grundlage, damit langfristig soziale Verantwortung, Wirtschaftlichkeit, Qualität und Innovation umgesetzt werden und das Töpferhaus auch in Zukunft Wohn-, Arbeits- und Lebensraum für Menschen ist. Mitten in Aarau und Umgebung. Mitten im Leben.


Wir übernehmen Verantwortung.

Unternehmerisch handeln.

Als Mitarbeitende sind wir verpflichtet, verschiedene Rahmenbedingungen zu erfüllen. Innerhalb diesen verstehen wir uns – unabhängig unserer Funktion – als Unternehmerin/Unternehmer im Unternehmen. Dies bedeutet, dass wir unseren Aufgabenbereich mitgestalten und Inputs einbringen. Letztere werden miteinander besprochen und umgesetzt, falls sie dem Auftrag/der Weiterentwicklung dienlich sind. Aufgaben- respektive Verantwortungsbereiche Anderer respektieren wir.

Ressourcenorientiert arbeiten.

Wir bauen auf individuelle Stärken der Mitarbeitenden sowie der Klientinnen und Klienten. Unsere Vielfalt an Wissen und Können setzen wir ziel- und fachgerecht ein, so dass wir gute Leistungen erbringen und unseren Auftrag mit Qualität und Wirkung erfüllen.

Lernend sein.

Wir sind uns bewusst, dass wir uns mitten in einer sich stets verändernden Gesellschaft bewegen und Teil eines sozialen Gefüges sind. Deshalb zeigen wir Interesse an Veränderungen und sehen sie primär als Chance. Wir lernen sowohl am Erfolg als auch aus Fehlern und nutzen sie als Anreize zur Weiterentwicklung.

Agil bleiben.

Als lernende Organisation bleiben wir am Ball und leben eine agile Haltung: Bestehendes hinterfragen, Dinge besser machen, vorausschauend handeln und Informationen sowie sich abzeichnende Veränderungen in unsere Entscheidungen einbeziehen, damit wir gemeinsam gestärkt in die Zukunft gehen.


Wir tragen Verantwortung für uns selbst.

Vorbildlich wirken.

Als Mitarbeitende kennen wir unsere Aufgaben, Ziele, Verantwortung, Kompetenzen sowie unseren Handlungs- und Entscheidungsspielraum und nutzen diese zum Wohl der verschiedenen Anspruchsgruppen und der Gesamtentwicklung der Stiftung.

Können vertiefen.

Wir kennen unsere fachlichen und persönlichen Stärken und Schwächen und entwickeln unser Handeln kontinuierlich weiter. Dafür bilden wir uns intern und extern weiter oder nehmen je nach Situation interne oder externe Unterstützungsmöglichkeiten in Anspruch.

Achtsamkeit bewahren.

Wir nutzen Möglichkeiten, damit unsere körperlichen und mentalen Fähigkeiten intakt bleiben. Selbstreflexion und Selbstverantwortung sowie eine gesundheitsfördernde Arbeits- und Verhaltensweise sind Bestandteil unseres Handelns.


Wir gestalten gemeinsam.

Offen das Gespräch.

Arbeitsbeziehungen gestalten wir so, dass wir offen und wirkungsvoll kommunizieren und dadurch Beratung, Vernetzung und Transparenz gewährleisten. Dies schliesst gegenseitige Feedbacks sowie sachliche und lösungsorientierte Kritik mit ein, welche der individuellen und institutionellen Weiterentwicklung dienen. Wir achten darauf, dass jede Art von Gespräch auf konstruktiver und vertrauensvoller Basis geführt ist, so dass sich unser Gegenüber in seiner Persönlichkeit wertgeschätzt fühlt.

Bedeutend das Team.

Wir treffen nachvollziehbare und verlässliche Entscheide. Dazu beziehen wir die Fachkenntnisse der Teammitarbeitenden mit ein, je nach Situation auch die Sichtweisen der Klientinnen und Klienten, der therapeutischen Dienste und weiterer Personen. Wir sind uns bewusst, dass wir uns mit dieser Vorgehensweise immer wieder im Spannungsfeld zwischen Partizipation und Steuerung bewegen.

Gemeinsam die Sicht.

Wir streben ein gemeinsames fachliches Verstehen an. Deshalb ist uns ein wertschätzender und konstruktiver Dialog im Umgang mit persönlichen und fachlichen Einstellungen wichtig.

Meinungsverschiedenheiten haben Raum und werden diskutiert.

Vielversprechend die Kooperation.

Wir verstehen uns als Teil eines Systems. Deshalb berücksichtigen wir beim Erarbeiten von Lösungen auch deren Auswirkungen nach innen und aussen mit. Wir fördern Kooperationen, pflegen Kontakte mit anderen Trägerschaften, Organisationen sowie mit Behörden und investieren in Ausbildungsplätze. Die aus diesen Beziehungen gewonnen Erkenntnisse lassen wir in unseren Arbeitsalltag einfliessen. Die interprofessionelle und interdisziplinäre Zusammenarbeit und der daraus resultierende Austausch sind uns Ansporn für unseren sozialen und beruflichen Auftrag, für die innovative Weiterentwicklung des Töpferhauses und dessen Positionierung im Kanton Aargau.